Am Sonntagabend gegen 20:15 Uhr ist Jürgen Chrobog, ehemaliger Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, nach einem rund sechsstündigen Flug mit einer Bundeswehrmaschine mit seiner Familie in Köln eingetroffen. Chrobog hatte sich  bereits vor seinem Abflug im Jemen verteidigt, er sei nicht leichtsinnig gewesen.  „Ich fühlte mich absolut sicher unter dem Schutz der Regierung, die die Reise organisiert hat“, betonte Chrobog im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“. Bei der Planung durch seine Gastgeber sei ein Stammeskonflikt unterschätzt worden. Die Geiselnehmer hätten erst durch Fernsehberichte erfahren, um wen es sich bei den Entführten handelte.
Chrobog hat dem Auswärtigen Amt zufolge angeboten, sich an eventuell entstandenen Kosten für die Rettung seiner Familie in „angemessener Höhe“ zu beteiligen.